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Freitag, 25. Juni 2010

Nachtrag



In meinen letzten beiden Posts habe ich bereits versprochen, hier noch ein paar Schrankleichen hochzuladen. Leider hat sich bei mir nicht viel geändert, ich bin  nach wie vor sehr viel unterwegs und komme deshalb kaum dazu, hier noch  reinzuschauen, aber bevor ich hier noch eine weitere Woche verstreichen lasse...

Oben seht Ihr eine wiedergefundene Jacke von H&M, ich schätze sie auf Jahrgang 2006, die zwar etwas zerknautsch ist, aber sonst gar nicht so alt aussieht. Wie man sieht, kommt alles recht bald wieder, auch der "Military-Look". Das Foto ist leider nicht das beste, man erkennt die Schulterriegel zum Beispiel nicht (und von dem staubigen Spiegel will ich gar nicht erst reden, öhöm)


Darunter ein Paar Lederpumps von Dorothy Perkins, etwa zwei Jahre alt. Eigentlich haben sie mir immer gut gefallen, und vielleicht hätte ich sie auch wirklich öfters getragen, wenn sie am Zehenausschnitt nicht so furchtbar gedrückt hätten.  Ich habe sie nun ordentlich dick mit Lederdehnungsspray eingesprüht und - schwupps! Schon waren sie tragbar. 


Ein wunderschönes, sonniges Wochenende Euch allen! Ich werde mich morgen auf einem Festival vergnügen und dabei hoffentlich meine Batterien wieder aufladen. Bis zum Sommerurlaub ist es schließlich noch eine lange Durststrecke!






Sonntag, 30. Mai 2010

Gar nichts neu macht der Mai....



Ich merke grade mit Schrecken, dass dies mein erster Beitrag in diesem Monat ist. Im Moment spannt mich die Arbeit deutlich mehr ein, als sonst, aber ich hoffe, dass sich das über den Sommer wieder etwas legt. Dann werde ich hoffentlich auch wieder ein paar Schrankleichen mehr präsentieren können. Zwei Nachzügler aus den letzten Wochen kann ich noch präsentieren, seitdem liegt die Schrankleichenaktion bei mir aber leider etwas brach.

Zum einen wäre da eine schwarze Military-Jacke von H&M, schätzungsweise Jahrgang 2006, die ich vor kurzem wieder ausgegraben und wieder lieb gewonnen habe. Ein Knopf am Schulterriegel ist in den letzten Jahren abhanden gekommen, aber dieser kleiner Mangel konnte ja schnell behoben werden.

Zum anderen habe ich ein etwa zwei Jahre altes Paar Pumps ausgegraben, das ich bisher sicherlich höchstens zwei Mal angezogen habe. Und zwar aus einem sehr einfachen Grund: obwohl sie nicht zu klein sind, haben sie am Ausschnitt ziemlich gedrückt. Ein wenig Lederdehnungsspray verschuf Abhilfe, so dass die Schuhe von nun an hoffentlich häufiger zum Einsatz kommen.

Leider klappt es grade nicht mit dem Bilder-Hochladen, ich hole das aber nach.

Sonntag, 25. April 2010

Frühjahrsputz für die Mailbox

Habt Ihr auch manchmal den Eindruck, dass immer mehr sinnlose Infos Euren Emaileingang verstopfen? Ich bin unter anderem in einigen Shopping-Communities angemeldet, und gerade da hat mich das hohe Mailaufkommen zuletzt immer mehr gewurmt. Vente-Privee zum Beispiel schickt mir im Durchschnitt drei Mails täglich (!).

Unterm Strich sind nicht viele Aktionen dabei, die mich wirklich interessieren, aber hin und wieder durchstöber ich die Shops natürlich schon, ganz selten bestell ich sogar etwas, aber zufrieden war ich bisher in den seltensten Fällen. Mal ganz abgesehen davon, dass bei einem Kauf die Bezahlung sofort fällig ist: die Ware lässt schon mal bis zu sechs Wochen auf sich warten, und besonders zufrieden mit der Qualität und dem Service war ich meistens auch nicht. Trotzdem habe ich das eine oder andere Teil dann doch behalten, es war ja so "günstig" und man hat ja auch lang genug darauf gewartet.

Ein kurzes Resümee meiner bisherigen Bestellungen:

  • Buy-Vip: Irgendwelche Sportsachen von Puma, die ich wohl behalten hab, die aber inzwischen ziemlich ausgeleiert sind. Außerdem eine Mandarina-Duck-Arbeitstasche, die im Original aber so furchtbar klotzig aussah, dass sie gleich wieder zurück ging
  • Brands for friends: Eine große Timberland-Ledertasche, mit der ich allerdings wirklich zufrieden bin. Wahrscheinlich noch irgendwelche Sportklamotten, die aber wieder zurück gingen.
  • Vente-Privee: ich glaube, hier gab es mit Abstand die längsten Lieferzeiten. Ich habe einiges an Sportbekleidung von Venice Beach, die allerdings zu Schrankleichen verkümmert sind, weil ich mich nicht wirklich wohl fühle. Dann noch Jogging-Schuhe und eine Trainingsjacke von Reebok. Die Schuhe sind in Ordung, die Jacke sieht zwar toll aus, roch bei Lieferung allerdings etwas streng nach Chemie. Heute, ein Jahr und etliche Wäschen später, hat sich noch nichts daran geändert. Ich werde sie wohl entsorgen müssen, und dafür war sie definitiv zu teuer. Eine Puma-Trainingsjacke, die ich ebenfalls dort bestellt habe, ist dafür top. Ziemlich enttäuscht war ich von einer Bodum-Bestellung: Ein Geschirr-Set (ein Teller, eine Tasse und eine kleine Schüssel) ist zusammen mit einer kleinen Teekanne (1/2 l) in einem etwa 60x40x40 cm großen Karton geliefert worden. Der Teller war natürlich hinüber, Ersatz gab es dafür nicht. Die Aktion war ja schon seit Wochen beendet, ich hätte also nur das ganze Set zurückschicken können, dabei wollte ich es gern behalten. Die Teekanne habe ich ebenfalls behalten, aber sie ist beim Einschenken derart am suppen, dass ich sie kaum noch nutze.
Alles in allem habe ich bei diesen Communities also keine guten Erfahrungen gemacht und deshalb heute meine Mitgliedschaft bei Ihnen beendet. Auch wenn ich eher selten was gekauft habe, ich habe trotzdem regelmäßig in den Angeboten gestöbert. Ganz ehrlich: die Zeit kann ich sinnvoller nutzen.

Bei der Gelegenheit habe ich mich gleich bei etlichen anderen Newslettern abgemeldet: Tschüss Asos, Vero Moda und Co! Tschüss "ebay Wow!-Angebote" ("wow" war immer nur, wie uninteressant die Inhalte waren). Insgesamt zehn Absender werden meine Mailbox in Zukunft hoffentlich verschonen.


Crat hatte letztens mal gefragt, wie meine Haare wohl von hinten aussehen:


So! Allerdings ist längst schon wieder ein Friseurtermin fällig, die Spitzen sind total hinüber. Ich nehm mir schon seit Wochen vor, endlich mal einen zu vereinbaren, aber irgendwie geht das während der Woche bei mir immer unter.


Meine Schrankleiche der Woche war eine schwarze Jacke von H&M im Militarylook, so ähnlich, wie es sie in den Geschäften inzwischen wieder gibt. Sie müsste von 2006 sein, und eigentlich war ich seitdem immer wieder versucht, sie zu entsorgen, aber nur, weil ich sie so lange nicht getragen habe. Schön fand ich sie trotzdem immer, und inzwischen bin ich froh, dass ich sie behalten habe. Ich hab noch kein Foto gemacht, aber das hole ich noch nach.

Sonntag, 18. April 2010

Schrankleiche KW 15

Was für ein wunderschönes Wochenende: zwei Tage lang gab es keine einzige Wolke am Himmel! Wir haben das tolle Wetter gestern für einen Trip nach Holland und heute für die erste Radtour in diesem Jahr genutzt.

Die Schrankleiche, die ich diese Woche ausgesucht habe, ist wohl die erste, bei der mein Urteil schon ganz früh feststeht: weg damit! Es ist ein Bolerojäckchen mit Spitze von H&M. Vom Prinzip her mag ich so einen Schnickschnack, aber in diesem Fall fällt mir die Trennung nicht so schwer. Das gute Stück ist einfach zu sackig. Zu engen Hosen ist es mir zu wuchtig, zu der weiten Hose, zu der ich es letztendlich getragen habe, aber auch nicht viel vorteilhafter. Am ehesten gefällt es mir noch zu der Lederjacke im zweiten Bild, aber wenn ich ehrlich bin, muss ich diese Komination nicht noch einmal tragen.

Da ich mir ja vorgenommen habe, meine Schrankleichen auch wirklich draußen zu tragen, habe ich das Etikett noch kurz vor der Radtour entfernt - zu schade, vielleicht hätte dieses Flatterding ja noch etwas einbringen können, wenn ich es als "neu" bei Ebay eingestellt hätte. Ich bin gespannt, ob ich es trotzdem noch zu einem halbwegs guten Kurs loswerden kann.

Montag, 12. April 2010

Scheiden tut nicht weh!

Kosmetikartikel stehen zwar nicht auf meiner Konsumstopp-Liste, dennoch möchte ich meinen künftigen Verbrauch auch in diesem Bereich etwas "aufgeräumter" gestalten. Auf meinem Badewannenrand finden sich zum Beispiel aktuell allein vier Shampoo-Serien inc. zugehöriger Spülung, und alle sind sie aktiv im Gebrauch. Dazu kommen noch mal drei feste Shampoostücke von Lush. Ähnlich sieht es aus bei Cremes, Gesichtswassern, Duschgelen und und und.
Seit Beginn der Konsumverweigerer-Aktion bemühe ich mich nun verstärkt, diese vielen angebrochenen Packungen aufzubrauchen. Nach nicht einmal zwei Wochen ist schon ordentlich Füllstoff für den gelben Sack zusammen gekommen:


Ich bin froh, dass ich das Zeugs jetzt los bin!

Sonntag, 11. April 2010

Schrankleiche KW 14

Diese Woche habe ich nicht nur eine, sondern gleich zwei Schrankleichen ausgegraben. Das Kleid ist etwa zwei Jahre alt und von C&A und ehrlich gesagt ist es eins von vielen ähnlichen... Und wie alle meine anderen ist es einfach nicht "perfekt", so dass ich nie wusste, wozu ich es eigentlich anziehen soll. Das Problem mit diesem ist, dass es an mir zu sackig aussieht. Also habe ich diese Woche versucht, es mit Schrankleiche Nr. 2, einem bisher ungenutzen Gürtel von Mango, etwas auf Taille zu bringen.


Kommentar von meinem Freund: "du siehst aus, als wenn du auf dem Weg nach Rom bist". Recht hat er... Vielleicht sollte ich ihm vorschlagen, es so anzuziehen, falls wir uns noch den Film "Kampf der Titanen" ansehen sollten. Ich kann mir seinen Protest jetzt schon vorstellen.

Unwohl habe ich mich damit zwar nicht gefühlt, aber ich denke, ich brauche trotzdem noch etwas Bedenkzeit, ob ich es nicht doch aussortiere. Bei meinen Stiefeln von letzter Woche konnte ich mich auch nicht sofort entscheiden, werde sie aber nun doch noch behalten.

Gestern sind wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt, und anstatt etwas zu kaufen, habe ich noch einen meiner letzten Einkäufe aus dem März zurück zu Vero Moda gebracht. Gar nicht so schlecht, mit mehr Geld in der Tasche nach Hause zu kommen, als man ursprünglich eingepackt hat.

Dienstag, 6. April 2010

Bewährungsprobe Innenstadt

Die ersten Tage sind geschafft, aber eine echte Herausforderung waren sie dank der Feiertage natürlich nicht. Heute, am ersten Arbeitstag nach dem langen Osterwochenende, hatte ich mittags etwas Leerlauf und mich deshalb mit einer Freundin auf einen Kaffee in der Stadt verabredet. Da ich etwas früh dran war, schlenderte ich gemütlich an den Schaufenstern vorbei und bin gedankenverloren direkt am erstbesten Schuhgeschäft kleben geblieben... Hier endet diese Episode zum Glück auch schon. Alle meine guten Vorsätze sind mir plötzlich wieder eingefallen, aber ich wunder mich trotzdem ein wenig über mich selbst: für gewöhnlich hätte ich das Geschäft ganz automatisch betreten. Gut, ich hätte wahrscheinlich sowieso nichts gekauft, aber warum sollte ich mich dann überhaupt solchen Versuchungen aussetzen?

Meinen Kaffee habe ich mir dann mit besonders gutem Gewissen schmecken lassen. Ein sonniges Plätzchen im Café ist doch sowieso viel schöner als jedes Schuhgeschäft, oder?

Samstag, 3. April 2010

Die nächste Schrankleiche dieser Woche















Nachdem unsere Abendpläne wegen Krankheit über den Haufen geworfen sind, komme ich heute wenigstens dazu, das erste Exponat meiner Schrankleichenaktion vorzustellen: ein Paar Stiefeletten von Mango, erworben im April 2007.

Ich habe sie seitdem wirklich höchstens drei mal getragen, dafür sehen sie obenherum inzwischen ganz schön zerknautscht aus, finde ich.

Eigentlich kein Wunder, sie waren in die hinterste Ecke des Schranks gequetscht.

Zur Arbeit kann ich diese Schuhe definitiv nicht tragen. Nach Feierabend theoretisch schon, aber dann bin ich gern per Rad unterwegs und ich erinner mich leider daran, dass die Sohle immer
vom Pedal abgerutscht ist. Ich glaube, das war der Grund für ihr Schrankleichendasein...

Gestern abend ging es mit ein paar Freunden ins Kino. Wenn man weder Rad fährt noch selbst Auto fahren muss, sind die Stiefel sogar sehr bequem. Was mach ich denn jetzt mit ihnen, verkaufen oder doch behalten?

Meine erste Schrankleiche, und ich kann mich jetzt schon nicht entscheiden. Ich sollte mir für solch unklaren Fälle vielleicht ein eigenes Regalfach freiräumen.

Freitag, 2. April 2010

Nummer vier geht an den Start

Hallo an alle, und einen ganz großen Dank an meine Mitblogger dafür, dass sie mich auf den letzten Drücker noch in ihre Runde aufgenommen haben!

Es ist Karfreitag, die Sonne scheint, und ich bin hochmotiviert, heute die Konsumbremse zu ziehen, mit der das restliche Jahr zu einem besonderen Experiment wird. Der Startschuss ist zwar schon gestern gefallen, aber der der letzte Arbeitstag vorm Osterwochenende ist derart lang geraten, dass Konsum jeglicher Art ohnehin kein Thema war.

Hier sind meine Regeln:
  • Die Konsumverweigerung gilt für Bekleidung und Accessoires.
  • für Neuanschaffungen gibt es ein festes Budget, mit dem ich bis zum Jahresende auskommen werde. Es liegt bei dem Dreifachen dessen, was ich in den letzten beiden Wochen ausgegeben habe.
  • Diese Summe wird am 1.4. in ein eigenes Portemonaie gesteckt und zu Hause aufbewahrt. Sollte ich etwas kaufen wollen, muss ich es also ersteinmal zurücklegen lassen. Spontankäufe sind somit ausgeschlossen.
  • Für jedes neue Teil werden zwei aus der gleichen Kategorie aus meinem Schrank aussortiert.
  • Für Kleidungsstücke, die ich verkaufe, gilt: 50% des Erlöses kann in mein Jahresbudget einfließen, der Rest geht am Jahresende als Spende an die EGE.
  • Sollte mein Budget am Jahresende nicht aufgebraucht sein, wird der Rest ebenfalls gespendet.
  • Ich küre eine Schrankleiche der Woche. Ob es nun ein Kleidungsstück oder ein Accessoire ist, ist dabei egal. Es wurde entweder noch nie oder seit zwei Jahren nicht mehr getragen und muss in der entsprechenden Woche einmal in meine Garderobe eingebaut werden. Auch wenn es übel aussieht. Wenn ich es danach immer noch nicht leiden mag, wird es aussortiert.
An neuen Schuhen werde ich in diesem Jahr nicht vorbei kommen: abgelatschte Treter kann ich mir bei der Arbeit nicht erlauben. Da zum Ende des Jahres außerdem wieder Vorstellungsgespräche bei mir anstehen, könnte auch hierfür noch eine Neuanschaffung erforderlich werden. Ich denke, mit meiner Budgetlösung sind auch diese Eventualitäten abgedeckt, ohne dass ich mir noch den Kopf über irgendwelche Ausnahmeregelungen machen muss. Da das Geld hierfür inzwischen sicher verwahrt in meiner Schublade liegt (und somit noch aus dem letzten Monat stammt), kann ich trotzdem guten Gewissens in die nächsten Monate starten. Sollte am Jahresende etwas übrig bleiben, um so besser: es wird gespendet.