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Samstag, 3. April 2010

Schrankleiche der Woche

Die Initiative von Antimon, jede Woche eine Schrankleiche der Woche zu küren gefällt mir und da mach ich doch gleich mit! Und als erstes habe ich mir ein Blümchenkleid (tea dress) von Oasis, gekauft online bei Asos vor 2 (oder doch schon 3?) Jahren ausgesucht.
Das alte Spiel: Ich musste es unbedingt haben, und dann habe ich es "mangels Anlass" im Schrank hängen lassen. Ich war aber richtig happy, dass es beim Ausmisten letztes Jahr nicht dran glauben musste, habe dann heute die Etiketten entfernt und trage es um mit meiner Mama auf den Markt bummeln zu gehen und nachher meine Oma zu besuchen (ich war heute schon brav eine halbe Stunde laufen!). Und am Heimweg werd ich noch einen kleinen Stadtspaziergang dran hängen bevor es mit meinem Freund mittagessen geht. So sollten Samstage immer sein!

Freitag, 2. April 2010

Nummer vier geht an den Start

Hallo an alle, und einen ganz großen Dank an meine Mitblogger dafür, dass sie mich auf den letzten Drücker noch in ihre Runde aufgenommen haben!

Es ist Karfreitag, die Sonne scheint, und ich bin hochmotiviert, heute die Konsumbremse zu ziehen, mit der das restliche Jahr zu einem besonderen Experiment wird. Der Startschuss ist zwar schon gestern gefallen, aber der der letzte Arbeitstag vorm Osterwochenende ist derart lang geraten, dass Konsum jeglicher Art ohnehin kein Thema war.

Hier sind meine Regeln:
  • Die Konsumverweigerung gilt für Bekleidung und Accessoires.
  • für Neuanschaffungen gibt es ein festes Budget, mit dem ich bis zum Jahresende auskommen werde. Es liegt bei dem Dreifachen dessen, was ich in den letzten beiden Wochen ausgegeben habe.
  • Diese Summe wird am 1.4. in ein eigenes Portemonaie gesteckt und zu Hause aufbewahrt. Sollte ich etwas kaufen wollen, muss ich es also ersteinmal zurücklegen lassen. Spontankäufe sind somit ausgeschlossen.
  • Für jedes neue Teil werden zwei aus der gleichen Kategorie aus meinem Schrank aussortiert.
  • Für Kleidungsstücke, die ich verkaufe, gilt: 50% des Erlöses kann in mein Jahresbudget einfließen, der Rest geht am Jahresende als Spende an die EGE.
  • Sollte mein Budget am Jahresende nicht aufgebraucht sein, wird der Rest ebenfalls gespendet.
  • Ich küre eine Schrankleiche der Woche. Ob es nun ein Kleidungsstück oder ein Accessoire ist, ist dabei egal. Es wurde entweder noch nie oder seit zwei Jahren nicht mehr getragen und muss in der entsprechenden Woche einmal in meine Garderobe eingebaut werden. Auch wenn es übel aussieht. Wenn ich es danach immer noch nicht leiden mag, wird es aussortiert.
An neuen Schuhen werde ich in diesem Jahr nicht vorbei kommen: abgelatschte Treter kann ich mir bei der Arbeit nicht erlauben. Da zum Ende des Jahres außerdem wieder Vorstellungsgespräche bei mir anstehen, könnte auch hierfür noch eine Neuanschaffung erforderlich werden. Ich denke, mit meiner Budgetlösung sind auch diese Eventualitäten abgedeckt, ohne dass ich mir noch den Kopf über irgendwelche Ausnahmeregelungen machen muss. Da das Geld hierfür inzwischen sicher verwahrt in meiner Schublade liegt (und somit noch aus dem letzten Monat stammt), kann ich trotzdem guten Gewissens in die nächsten Monate starten. Sollte am Jahresende etwas übrig bleiben, um so besser: es wird gespendet.

Donnerstag, 1. April 2010

Ablenkungsaktion

Man kann in der Stadt auch etwas anderes machen als nur einkaufen, zum Beispiel ins Kino gehen.
Heute mal wieder geschehen. Der Film: "Remember me". Freunde, oder eher Freundinnen von Robert Pattinson werden den Film eh gut finden (viele gute Kameraeinstellungen hehe), aber auch sonst empfehlenswert. Vielleicht nicht sonderlich mitreißend, aber dennoch berührend mit einem überraschenden (zumindest für mich) Ende.
4 von 5 Sternen.

Die Kleiderdiät

Dieses Buch soll mir auch ein bisschen bei meinem Vorhaben helfen: vor einiger Zeit gekauft, dann halbherzig herumprobiert und im Endeffekt habe ich jetzt zu meinem Schrank noch eine Kommode im Schlafzimmer - mehr Platz für Sachen, aber auch mehr Ordnung. Reduziert habe ich schon ein bisschen, aber dann doch nicht so viel.
Im Prinzip sind 2 Ideen im Buch beschrieben:

1) wie kann man feststellen, was einem wirklich steht und was man tragen sollte - Die Autorin empfiehlt, viele Bilder von sich selbst in allen möglichen Outfits zu machen und diese dann auch zu variieren, damit man "seine" Farben, Formen, Schnitte, Muster... findet

2) am Ende soll man in seinem Kleiderschrank 80% Lieblingsstücke und 20% Kleider für besondere Anlässe besitzen. Das geschieht mit bewusstem Auswählen (eben siehe 1).

Und wie fängt man am besten an?

Man soll seinen Kleiderschrank betrachten und beschreiben (also machen wir das mal, übrigens, die Tür meines Schranks ist übrigens der Blumenvorhang, den ihr immer als Hintergrund meiner Outfitposts findet):

Mein Schrank ist ein PAX, 1,50x2,36x0,60m. Momentan ist er einfach nur eines: chaotisch. Die Stapel sind ziemlich Kraut und Rüben (also weder nach Material, Verwendungszweck oder Farbe geordnet). Auf der Hänge-Seite hängt alles viel zu dicht. Aber ich weiss auch nicht was ich weggeben könnte. Mir gefallen die Sachen die ich habe recht gut, aber vieles ziehe ich nur sehr sehr selten an. Trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass ich nichts zum Anziehen habe. (Übrigens habe ich schon ein paar Wintersachen auf den Dachboden getragen und es warten noch die wirklichen Sommer-Stücke!) Und ich muss immer recht lange suchen weil mir der Überblick fehlt.

Und man soll sich auch überlegen, wo man hin möchte (was für einen Schrank man gerne hätte):

  • Meine Sachen hängen locker auf den Stangen und gleich zusammenpassend, wie in einer tollen Boutique
  • Dadurch braucht man nicht lange und hat ein gutes Outfit zusammen
  • Und das was drinnen ist, sind alles Lieblingsstücke, die gut sitzen und mir stehen!

Tag 1 - jetzt wird es ernst!

Ich freu mich schon richtig auf diese neue Erfahrung und wie ich sie meistern werde!

Als erstes gebe ich mal die für mich definierten Regeln bekannt.

1) Ich werde vom 1.4.2010 bis zum 31.12.2010 keine Bekleidung, Schuhe, Taschen (das schließt auch Handytäschchen oder Kosmetikbeutel und sowas ein), andere Accessoires, Kosmetik und Home-Deko-Zeug kaufen.

2) Ausnahmen sind: Dinge die mit Geldgeschenken oder ebay-Erlösen gekauft werden oder die mir jemand schenkt und falls etwas kaputt (und ich besitze keinen Ersatz) oder leer wird (das nimmt aber Taschen und Accessoires aus, wenn da was kaputt wird... Pech!).

Das ist es allerdings auch schon.

Und that's me today - mit schwarzen Stiefeln, grünem Parka und schwarzem Schal obendrüber. Bad Hair Day, total verpennt, weil ich gestern noch so lang im Internet war und geregnet hats beim Nachhause-Radeln auch noch. Bääääh.



                                                                           via

Der Startschuss

Ab heute ist es so weit. Ich muss sagen, ich bin etwas nervös und hab Angst vor mir selber, dass ich es keine paar Tage schaffe. Aber ich denke, nach einiger Zeit gewöhnt man sich an alles.
Immerhin sind noch einige Sachen per Postweg an mich unterwegs und werden in den nächsten 1-2 Wochen bei mir eintrudeln.
Ich finde es lustig, dass meine Mitbloggerinnen in der Fußgängerzone wohnen. Ich selber habe auch nur einen Fußmarsch von 5 Minuten (manchmal auch 10, je nachdem wie nett die Ampeln zu mir sind) zu H&M und Co. Leider (oder zum Glück) gibt es hier sonst nicht wirklich viel mehr. Nur so Läden wie Esprit und C&A, die mich eh nicht sonderlich interessieren. Außerdem wollte ich eh nicht mehr so oft zum H&M gehen, weil die Qualität schon ziemlich bescheiden ist.


Wir werden wohl später noch eine vierte und letzte Mitbloggerin begrüßen dürfen.

Ich werde jetzt mal meine Ebay-Liste etc löschen gehen. Bis dann ;-)