Freitag, 2. April 2010

Nummer vier geht an den Start

Hallo an alle, und einen ganz großen Dank an meine Mitblogger dafür, dass sie mich auf den letzten Drücker noch in ihre Runde aufgenommen haben!

Es ist Karfreitag, die Sonne scheint, und ich bin hochmotiviert, heute die Konsumbremse zu ziehen, mit der das restliche Jahr zu einem besonderen Experiment wird. Der Startschuss ist zwar schon gestern gefallen, aber der der letzte Arbeitstag vorm Osterwochenende ist derart lang geraten, dass Konsum jeglicher Art ohnehin kein Thema war.

Hier sind meine Regeln:
  • Die Konsumverweigerung gilt für Bekleidung und Accessoires.
  • für Neuanschaffungen gibt es ein festes Budget, mit dem ich bis zum Jahresende auskommen werde. Es liegt bei dem Dreifachen dessen, was ich in den letzten beiden Wochen ausgegeben habe.
  • Diese Summe wird am 1.4. in ein eigenes Portemonaie gesteckt und zu Hause aufbewahrt. Sollte ich etwas kaufen wollen, muss ich es also ersteinmal zurücklegen lassen. Spontankäufe sind somit ausgeschlossen.
  • Für jedes neue Teil werden zwei aus der gleichen Kategorie aus meinem Schrank aussortiert.
  • Für Kleidungsstücke, die ich verkaufe, gilt: 50% des Erlöses kann in mein Jahresbudget einfließen, der Rest geht am Jahresende als Spende an die EGE.
  • Sollte mein Budget am Jahresende nicht aufgebraucht sein, wird der Rest ebenfalls gespendet.
  • Ich küre eine Schrankleiche der Woche. Ob es nun ein Kleidungsstück oder ein Accessoire ist, ist dabei egal. Es wurde entweder noch nie oder seit zwei Jahren nicht mehr getragen und muss in der entsprechenden Woche einmal in meine Garderobe eingebaut werden. Auch wenn es übel aussieht. Wenn ich es danach immer noch nicht leiden mag, wird es aussortiert.
An neuen Schuhen werde ich in diesem Jahr nicht vorbei kommen: abgelatschte Treter kann ich mir bei der Arbeit nicht erlauben. Da zum Ende des Jahres außerdem wieder Vorstellungsgespräche bei mir anstehen, könnte auch hierfür noch eine Neuanschaffung erforderlich werden. Ich denke, mit meiner Budgetlösung sind auch diese Eventualitäten abgedeckt, ohne dass ich mir noch den Kopf über irgendwelche Ausnahmeregelungen machen muss. Da das Geld hierfür inzwischen sicher verwahrt in meiner Schublade liegt (und somit noch aus dem letzten Monat stammt), kann ich trotzdem guten Gewissens in die nächsten Monate starten. Sollte am Jahresende etwas übrig bleiben, um so besser: es wird gespendet.

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